Zahnverlust: bei Diabetes-Typ-2 erhöht

Eine Wissenschaftler-Gruppe aus dem Iran hat kürzlich mehrere Studien verglichen und nach gemeinsamen Ergebnissen ausgewertet, die einen Zusammenhang zwischen Diabetes („Zuckerkrankheit") und Zahnverlust zum Inhalt hatten. Ihre Bilanz: Menschen mit einem Diabetes-Typ-2 haben ein erhöhtes Risiko für Zahnverlust – und das aus verschiedenen Gründen. Einerseits sind es biologische Faktoren: Die Erkrankung selbst führt durch ihre Belastung vieler Vorgänge im Körper, darunter im Bereich der Infektionsabwehr, zu Folgen in der Mundgesundheit wie Parodontitis oder auch Karies, was per se bereits ein Risiko für Zahnverlust birgt. Hinzu kommt andererseits, dass viele Diabetes-Patienten ihr zahngesundheitliches Risiko erheblich unterschätzen und daher nicht im notwendigen Maße die regelmäßigen Mundgesundheits-Kontrollen wahrnehmen. Aber auch auf Seiten der Diabetes-Behandlung gibt es Risiken, die einen Zahnverlust fördern können: eine schlecht eingestellte Medikation beispielsweise. Ist dies der Fall, steigt der Glukose-Spiegel in der Mundflüssigkeit in Zahnfleischtaschen, was in der Regel das Wachstum schädlicher Bakterien intensiviert. Dies wiederum führt meist zu Entzündung mit Gewebeverlusten, die im fortgeschrittenen Stadium zu immer weniger Stabilität des Zahnes führen können bis hin zu seinem Verlust.

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