Zahnunfälle: Schweizer Kinder immer öfter betroffen

Die Datenanalyse einer Schweizer Krankenkasse hat ergeben, dass die Anzahl an Zahnverletzungen (hier wurden nur die bleibenden Zähne betrachtet) bei Schweizer Kindern unter 18 Jahre in den letzten vier Jahren – so der Auswertungszeitraum – erheblich angestiegen sei. Zwar sei es nicht unerwartbar, dass Kinder bei Sport und Spiel auch Zahnunfälle erlitten – die Steigerung sei aber bemerkenswert. Der Blick auf die betroffenen Kinder ergab, dass insbesondere Jungen Zahnunfälle erleiden, rund zwei von drei Kindern mit Zahnschäden dieser Art waren Jungen. Besonders häufig kommt es bei Stürzen zu Zahnverletzungen. Auch Wettkampf-Sportarten wie Handball sind besonders riskant, ebenso die Nutzung der neuerdings wieder sehr beliebten Tretroller. Die Problematik wird deutlich dadurch, dass hier nicht Milchzähne betrachtet wurden, die einen „bleibenden Zahn" als Nachfolger haben, sondern die bleibenden Zähne selbst, die nur durch Zahnersatz behandelt werden können. Das sei, so die Krankenkassen, ein steigender Kostenaspekt, der durch die Kasse geleistet werden müsse.

Zurück

twitter facebook googleplus next prev burgdorf hemmingen

akzeptieren Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können und zum Zwecke der Analyse der Nutzung unserer Webseite, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und Ihren Möglichkeiten, Ihre Privacy-Einstellungen anzupassen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Analyse-Cookies werden erst gesetzt, wenn Sie auf den Button "Akzeptieren" klicken.