Zahnbettentzündung: erblich?

Bekannt ist, dass sich einerseits bei Erkrankungen, die mit Immunbelastungen einhergehen, Zahnbettentzündungen (Parodontitis) eher entwickeln, und auch, dass Gewebe- und Gefäß-schädigendes Verhalten wie Rauchen solche Entzündungen fördern können. Nun hat sich gezeigt, dass bei machen Patienten auch ein erblicher Risikofaktor vorliegt. Wie eine Ende Juli veröffentlichte Auswertung internationaler Studien an insgesamt rund 50.000 Patienten zeigt, können genetische Bedingungen bei fast einem Drittel der Patienten mit Zahnbettentzündung vorliegen. Demnach gibt es bei einigen Patienten erbliche Vorbelastungen hinsichtlich des Knochenabbaus und der Zahnbettgewebe-Empfindsamkeit. Es hat sich zudem gezeigt, dass diese erblichen Risiken noch zunahmen, wenn diese Personen rauchten – nicht ausgeschlossen ist, dass auch die Neigung zum Rauchen eine Ererbungs-Komponente hat. Erbliche Hintergründe zeigten sich offenbar vor allem bei frühen und besonders schweren Zahnbettentzündungen.

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