Weiße Implantate: Wie steht es um die Keramik?

Ein Thema, das nicht nur viele Patienten interessiert, sondern auch die zahnmedizinische Wissenschaft, Praxis und auch die Zahntechnik: Wie gut sind mittlerweile die Dentalimplantate aus Keramik – nähern sich ihre Erfolge immer mehr denjenigen der Implantate aus dem Klassiker-Werkstoff Titan an? Wie der zurückliegende Kongress der wissenschaftlichen Deutschen Gesellschaft für Implantologie/DGI zeigte, sind die „weißen Implantate" hier auf einem guten Weg. Prof. Dr. Stefan Wolfart (Universität Aachen) sagte sogar, die mittlerweile vorliegenden Ergebnisse zeigten, dass Keramikimplantate inzwischen auch routinemäßig zur Anwendung kommen können. Dabei ist aber zu beachten, dass es verschiedene Keramikarten gibt, die in der Zahnmedizin genutzt werden, und sich die von Professor Wolfart genannten guten Ergebnisse auf Dentalimplantate aus dem Werkstoff Zirkonoxid beziehen. Was die Abutments betrifft, also die Verbindungsteile zwischen Zahnimplantat und Zahnkrone, erweisen sich solche aus Zirkonoxid auch im Seitenzahnbereich als belastbar, was ihr Einsatzspektrum deutlich erweitert. Bislang war man hier aufgrund des hohen Kaudrucks eher zurückhaltend. Auch bei den Zahnkronen aus speziellen Keramiken gibt es bereits gute Erfolge. Noch weiter untersucht werden größere einteilige Brücken-Lösungen, hier ist die Datenlage noch zu schwach, so der Wissenschaftler.  

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