Schlafmedizin: auch ein Thema für die Zähne

Wie Prof. Dr. Bert Baumann (Universität Köln) aktuell in einer zahnärztlichen Fachzeitschrift berichtete, spielt der Bereich Mund im Gesamtthema Schlafmedizin eine große Rolle: Hier findet der Austausch der Atemluft statt, die den Körper am Leben erhält. Ist die Atmung – aus welchen Gründen auch immer – nur eingeschränkt möglich, hat das vielfältige Konsequenzen auf die Gesundheit des Menschen. Mancher Zusammenhang ist vielen Menschen gar nicht bekannt oder bewusst: So kann Tagesmüdigkeit, die manchmal bis hin zur Berufsunfähigkeit führt, ihre Ursache in nächtlicher gestörter Atmung haben und in entsprechend nicht erholsamem Schlaf. Zahnärzte, Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen und Kieferorthopäden tauschen sich daher schon seit einigen Jahren, je nach Fall auch unterstützt durch Ärzte unterschiedlicher Disziplin, darüber aus, wie man Schlafgesundheits-Störungen mit Auswirkung auf die Allgemeingesundheit noch besser erkennt und auch behandelt. In dem eingangs genannten Zeitschriftenbeitrag weist Professor Baumann beispielsweise darauf hin, dass die Menge an eingeatmeter Luft durch verschiedene Mund-Kiefer-Hals-Faktoren eingeschränkt sein kann und damit auch die „Frischluftzufuhr" für die Organe. Durch im Schlaf stattfindendes Knirschen oder Zähnepressen können sowohl die Zähne als auch das Zahnbett in ihrer Funktionsfähigkeit leiden, um zwei Beispiele zu nennen. Je nach Ursache und Intensität der erkannten Funktionsstörung gibt es verschiedene Therapie-Maßnahmen, von einfachen Schienen bis hin zu größeren Operationen. Luftstörungen sollten nicht hingenommen, sondern behandelt werden – ein Thema, das die Patienten zum eigenen Wohl mehr beachten sollten.

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