Parodontitis: Allgemeingesundheit immer wichtiger

Mit den zunehmenden Erkenntnissen rund um die Zusammenhänge von Parodontitis und Allgemeingesundheit verändert sich nicht nur der Blick auf die Auswirkungen, die die bakterielle Zahnbettentzündung auf die Allgemeingesundheit hat: Hier sind bereits viele enge Verbindungen zu Diabetes, Herzerkrankungen und Stoffwechselstörungen bekannt und gut dokumentiert. Mehr und mehr richtet sich der Blick der zahnmedizinischen Wissenschaft nun aber auch auf die umgekehrte Fragestellung: Wie ist der Allgemein-Gesundheitszustand eines Patienten, der eine Parodontitis entwickelt? Warum kann sich die Parodontitis bei diesem Patienten entwickeln, und muss man diesen Patienten anders behandeln als andere? Entsprechendes Wissen hat großen Einfluss auf die Ausbreitung von Zahnbettentzündungen in der Bevölkerung, aber auch auf die Entwicklung einer passgenaueren Therapie. Dass das Geschehen rund um die Parodontitis nicht nur im Mund eine Rolle spielt, sondern alles zusammen betrachtet werden muss, machte vor wenigen Wochen Prof. Dr. Moritz Krebschull aus dem Entwicklerteam der neuen Parodontitis-Leitlinie in einem Fachzeitungs-Interview deutlich. Beispielsweise zeige dieser Denkansatz, dass eine Therapie auf zwei Wegen statt einem erfolgen sollte – einerseits hinsichtlich der Situation im Mund, andererseits aber auch hinsichtlich der allgemeingesundheitlichen Risikofaktoren.

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