Nützliche Partner: Implantologie und Kieferorthopädie

Für viele ist diese Kombination noch Neuland: Was hat Kieferorthopädie mit Implantologie zu tun? Eine ganze Menge, wie Oberärztin Dr. Susanne Wriedt (Mainz) kürzlich bei einem implantologischen Fachkongress in Berlin darstellte. Beispielsweise könne mit kieferorthopädischen Verfahren eine zu enge Zahnlücke so verbreitert werden, dass ein Implantat ausreichend Kieferknochen und Weichgewebe vorfindet, um stabil einheilen zu können. In Fällen, wo es an ausreichend gesundem Kieferknochen fehlt, kann unter bestimmten Bedingungen ein kieferorthopädisches Vorgehen für mehr natürlichen eigenen Knochen sorgen. Falls ein Implantat in eine Zahnreihe eingesetzt werden muss, die selbst oder deren gegenüberliegende Zähne nicht in einem guten Kontakt stehen, können spezielle kieferorthopädische Apparaturen ein harmonisches Miteinander in der Kaufunktion ermöglichen. Aber auch umgekehrt profitieren beide zahnmedizinischen Fächer voneinander: Manches kieferorthopädische Ziel ist nur dann zu erreichen, wenn kleine Implantate als „Anker" für die Apparatur zur Zahnbewegung zur Verfügung stehen. Patienten sollten sich daher nicht wundern, wenn ihr implantologisch arbeitender Zahnarzt zu einer vorbereitenden kieferorthopädischen Behandlung rät: In bestimmten Fällen lassen sich dadurch chirurgische Begleit-Eingriffe sogar vermeiden. 

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