Implantatwunsch: Vorher gut informieren

Implantate als künstliche Zahnwurzel unter Zahnersatz haben nicht nur einen festen Platz in der zahnmedizinischen Versorgung, sondern erreichen bei Umfragen zu Lebensqualität unter Prothetik-Patienten auch immer hervorragende Werte. Dennoch handelt es sich um einen Eingriff, der gut geschulte Zahnärzte auf der einen Seite verlangt – aber auch eine gute Information auf Patientenseite. Man muss wissen, was auf einen zukommt, damit man entsprechend Entscheidungen fällen kann. Patienten steht laut Patientenrechtegesetz eine vollständige Aufklärung über die geplante Behandlung zu, das bestätigte Prof. Dr. Germán Gómez-Román, Pressesprecher der DGI/Deutsche Gesellschaft für Implantologie, kürzlich auf Anfrage einer Tageszeitung. Die Aufklärung beinhaltet auch Hinweise auf mögliche Risiken hinsichtlich des Behandlungserfolges, wozu auch Verhaltensaspekte wie Rauchen oder schlechte Mundhygiene gehören. Die Mitglieder der wissenschaftlichen Fachgesellschaft DGI sind über die Verpflichtung ebenso informiert wie über die Themen, die zu einer vollständigen Aufklärung gehören. Aspekte wie Rauchen müssen keine Implantation verhindern, entsprechende Patienten müssten aber wissen, dass sie auch ihrerseits verantwortlich mit dem Zahnimplantat umgehen müssen und wie sie dies am besten leisten können.

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