Hautkeime: Was machen sie im Mund?

Mundinfektionen sind Folgen bakterieller Angriffe auf Gewebe: Die Übermenge krankheitsauslösender Bakterienfamilien im Vergleich zu normalerweise ausgleichenden Bakteriengruppen führt dazu, dass Schäden am Mundgewebe entstehen, die zu Abwehrreaktionen des Immunsystems führen. Will man solcherart Infektionen vermeiden, ist es notwendig, ein gesundes natürliches Gleichgewicht zwischen den biologisch normalen Bakteriengruppen zu erhalten. Insofern ist es sinnvoll, sich die riskanten Keimgruppen genauer anzusehen, um bei übermäßigem Wachstum gegensteuern zu können. Wie wissenschaftliche Arbeiten zeigen, können es auch Hautbakterien sein, die in den Mundbereich eindringen und das Gleichgewichtsystem der dortigen Bakterienkulturen auseinanderbringen. Hier spielt insbesondere ein Akne-Bakterium eine relevante Rolle: Zumal wenn das Immunsystem nicht leistungsstark ist, kann das Akne-Bakterium zu einem Umkippen des bakteriellen Gleichgewichtes führen. Darüberhinaus kann es, wenn es über Infektionsstellen im Mund in die Blutbahn gelangt, zu Infektionen im ganzen Körper führen und auch die Situation von Implantaten im Knie- und Hüftbereich belasten. Genau wie alle weiteren Mundbakterien können auch die Akne-Keime durch entsprechende Parodontalbehandlungen reduziert oder weitgehend ganz mitentfernt werden.

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