Bundeszahnärztekammer: Zuckerkonsum muss gesenkt werden

Nur, wer sich auskennt, wieviel Zucker in welchen Lebensmitteln enthalten ist, kann einschätzen, wann er die von der WHO geforderte Maximalmenge an Zucker erreicht hat: Rund 8 Zuckerwürfel sind seitens der Weltgesundheitsorganisation als Maximalverbrauch pro Tag definiert. Ein Glas handelsüblicher Apfel- oder Orangensaft erfüllt diesen Wert bereits und liegt damit gleichauf mit zuckerhaltiger Limonade. Um insbesondere die Kinder und bei ihnen nicht zuletzt deren Milchzähne vor zuviel Zuckerbelastung zu schützen, unterstützt die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), wie eine entsprechende Information Mitte Juli zeigt, Empfehlungen, den Zuckerkonsum insgesamt zu reduzieren. Insbesondere in Kindertagesstätten und Schulen solle auf eine gesunde Ernährung geachtet werden, zudem sollten die Eltern noch intensiver aufgeklärt werden, welche Rolle Zucker in Speisen und Getränken spielt und welche Auswirkungen Zucker insbesondere auf das Risiko zahnmedizinischer Erkrankungen hat.  Unausgewogene Ernährung und übermäßiger Zuckerkonsum schadeten, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, sowohl der Allgemeingesundheit als auch der Mundgesundheit. Im Kleinkindalter würden die Grundlagen für die Gesundheit von Körper und auch Mund gelegt, hier sei der richtige Zeitpunkt, notwendige Maßnahmen zum Schutz vor zuviel Zucker zu starten.

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