Anamnesebogen: Wichtige Informationen für die Behandlung

Die wissenschaftliche Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) wies im Rahmen einer Veröffentlichung kürzlich auf die besondere Bedeutung des sogenannten Anamnesebogens in der Zahnarztpraxis hin: Hier geben Patienten auch über ihre Allgemeingesundheit Auskünfte, da sie die geplante zahnärztliche Behandlung beeinflussen könnten. Ein solcher Anamnesebogen solle auch in bestimmten Abständen und bei neuen Erkrankungen, aber auch bei weiteren relevanten Entwicklungen aktualisiert werden. Ein wichtiger Hinweis beispielsweise ist die Neigung zum Erbrechen, wenn bestimmte Bereiche im Mund berührt werden. Wichtig ist auch, so die DGZMK, ein Hinweis auf eine bestehende Angst vor der Behandlung. Mittlerweile gibt es speziell für diese nicht nur für die Patienten schwierige Situation spezifische Fragenkataloge, die beim Einsortieren ebenso helfen wie bei der Entwicklung angepasster Behandlungsschritte. Viele Angst-Formen lassen sich durch entsprechende Verfahren in der Zahnarztpraxis beheben oder umgehen, nur in besonders schweren Fällen, die Krankheitswert haben, sollte in Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten Ursachenbehebung oder zumindest eine Entspannung entwickelt werden. Die Vermeidung rechtzeitiger zahnärztlicher Behandlung kann für die Patienten mund- und allgemeingesundheitlich erhebliche Risiken mit sich bringen.

Zurück

twitter facebook instagram next prev burgdorf hemmingen

akzeptieren Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können und zum Zwecke der Analyse der Nutzung unserer Webseite, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und Ihren Möglichkeiten, Ihre Privacy-Einstellungen anzupassen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Analyse-Cookies werden erst gesetzt, wenn Sie auf den Button "Akzeptieren" klicken.