Enge Verbindung: Zahn und Herz

Viele verschiedene Studien, nicht zuletzt der wissenschaftlichen kardiologischen Gesellschaften über Deutschland hinaus haben in der Vergangenheit bereits die enge Verbindung von Zahngesundheit und Herzgesundheit aufgezeigt. Wenn sich beispielsweise im Inneren des Zahnes eine Entzündung entwickelt und sich diese durch das umliegende harte Zahngewebe nicht ausbreiten kann, neigt der Körper dazu, eine Art „Abfluss" am Ende der Zahnwurzeln zu öffnen: Über die Blutbahnen, mit denen der Zahn mit dem gesamten Körper in Verbindung steht, werden die Schadstoffe abtransportiert. Studien haben gezeigt, dass die für die Entzündung im Mund relevanten Bakterien auch bei Herz-Entzündungen vorzufinden sind und empfehlen daher schon lange, Infektionen wie die Parodontitis schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. Ein zügiges Eingreifen gilt auch bei Zahnwurzelentzündungen, darauf machte kürzlich ein Bericht im „Hamburger Abendblatt" aufmerksam. Spüre man einen Schmerz bei Zahnbelastung, solle möglichst rasch eine Wurzelentzündung ausgeschlossen werden. Einerseits wirke eine Betäubung im Falle einer notwendigen Behandlung bei leichter Entzündung besser als bei fortgeschrittener, andererseits lasse sich durch eine rechtzeitige Wurzelbehandlung einer Infektion des Herzens und anderer Organe über die Blutbahn am ehesten vorbeugen.

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