Angst vor der Behandlung: neue Wege

Auch wenn die Angst vor der Zahnbehandlung offenbar in den letzten Jahren abgenommen hat, nicht zuletzt aufgrund besserer Behandlungsverfahren, aber auch wegen der oft lediglich der Kontrolle dienenden Zahnarztbesuche, gibt es doch auch heute noch Patienten, die selbst drängendste Zahnbehandlungen so weit wie möglich hinausschieben. Das Institut der Deutschen Zahnärzte vermutet, dass rund 12 % der Bevölkerung eine über die normale Angst hinausgehende Belastung verspüren. Manche von solchen Ängstlichen werden von schmerzhaften Erinnerungen geplagt, ihnen fehlt das Wissen, wie sehr sich die Möglichkeiten für eine schmerzarme oder ganz schmerzfreie Behandlung in den letzten Jahren verbessert haben. In manchen Fällen hilft auch eine Hypnose, die sogar im Rahmen einer Implantation für deutliche Linderung sorgen kann. In besonders schweren Fällen kann eine psychotherapeutische Begleitbehandlung sinnvoll sein, um die alten Erfahrungen zu verarbeiten. In sehr schwerwiegenden Fällen kann in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Anästhesisten auch eine Narkose gemacht werden, sie gibt es ebenfalls in verschiedenen Intensivgraden. Wie Konstantin von Laffert, Präsident der Zahnärztekammer Hamburg, vor einigen Wochen in einem Zeitungsinterview sagte, kann ein Attest auf Zahnarztphobie (beispielsweise über den Hausarzt) zur Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse führen – garantiert sei das aber nicht. Patienten sollten sich im Vorfeld bei ihrer Krankenkasse entsprechend informieren.

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