Neues aus der Zahnmedizin

Die zahnärztliche Behandlung von Kindern ist für Praxisteam oft eine große Herausforderung. Die kleinen Patienten wollen sich nicht behandeln lassen, weinen oder haben Angst. Darum bekommen Kinder von britischen Zahnärzten oft einen kleinen Orden aus Papier, einen Sticker, für gutes Mitmachen. Nun haben Wissenschaftler überprüft, ob der Effekt der Belohnung gesteigert

Chinesische Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen Karies entwickelt, der sich bei ersten Tests mit Mäusen als wirksam erwiesen hat. Wie die Forscher in einer Fachzeitschrift schreiben, wurde der Impfstoff den Nagern als Nasenspray verabreicht. Bei kariesfreien Tieren konnte die Vakzine bei 64 Prozent eine Infektion mit Kariesbakterien verhindern. Dieser Wirsamkeitgrad

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat im menschlichen Erbgut Varianten bestimmter Abschnitte identifiziert, die mit einem erhöhten Risiko für Parodontitis verbunden sind. Die individuelle Anfälligkeit für die verschiedenen Formen von Zahnbettentzündungen wird beeinflussst von der Mundflora,

Wie sich die Neandertaler vor mehr als 40.000 Jahren ernährten, können Wissenschaftler heute mit modernen Verfahren untersuchen. Die Analyse von Erbsubstanz in Zahnbelägen gibt darüber beispielsweise Aufschluss. Ein internationales Forscherkonsortium hat die Zahnbeläge von vier Neandertaler-Skeletten untersucht. Zwei waren in Belgien und zwei in Spanien gefunden worden.

In westlichen Industrienationen verursacht der hohe Zuckerkonsum erhebliche Kosten für zahnärztliche Behandlungen. Das berichtet ein Forscherteam vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Universität Halle-Wittenberg in einer Fachzeitschrift. In Deutschland konsumieren die Bürger täglich im Durchschnitt zwischen 90 und 110 Gramm Zucker pro Kopf.

Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt – Ärzte sprechen von Schlaf-Apnoe – führen solche Atemstillstände nicht nur zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und langfristig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern erhöhen auch das Risiko von Zahnbettentzündungen (Parodontitis). In einer Studie untersuchten Wissenschaftler die Mundgesundheit von Patienten mit und ohne

Bei einem Kongress für Kinderärzte und Kieferorthopäden im April in Frankfurt stellte Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten-Herdecke aktuelle Daten zur Mundgesundheit der Kinder vor. Grundlage war die kürzlich veröffentliche V. Deutsche Mundgesundheitsstudie. Sehr eindrucksvoll sei der Vergleich der Daten von heute mit denen von vor rund einhundert Jahren:

Eine spannende Studie an der Universität Bonn hatte vor einigen Monaten zu Erstaunen nicht nur in der Fachwelt geführt: Demnach weisen entsprechend veranlagte Menschen zwar allergische Reaktionen auf nickelhaltige kieferorthopädische Apparaturen auf – diese seien für den Körper aber eher eine „Immunisierung" als eine Belastung. Der Mundraum reagiere, so PD Dr. Lina

Die vielfach in den Medien dargestellte MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation) ist ein großes Thema in der Kinderzahnheilkunde: Die Ursachen, warum Kinder solchen wie aufgelöst erscheinenden Zahnschmelz an Milchzähnen im Kaubereich (Molaren) oder in der Front (Inzisive) zeigen, sind nach wie vor nicht eindeutig geklärt. Dr. Christian Kirschneck vom

Es gibt viele Gründe, warum das Zahnfleisch im Laufe der Lebensjahre zurückweicht und, was diese Entwicklung so problematisch macht, den schmerzempfindlichen Zahnhals freilegt. Beispielsweise kann dies Folge von falschem und zu kraftvollem Putzverhalten sein. Oder der Patient presst seine Zähne beispielsweise beim Schlafen zu kraftvoll aufeinander, dann weicht das

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