Neues aus der Zahnmedizin

Nicht nur in höherem Lebensalter gehört die Einnahme von Medikamenten für viele Menschen zum Alltag – vor allem Erkrankte mit chronischem Leiden sind den Griff zu Tablette & Co gewohnt. Nicht bekannt ist vielen von ihnen, dass manche Medikamentengruppen Auswirkungen auf die Mundgesundheit haben. Beispielsweise können Arzneimittel, die die Blutgerinnung verändern, eine

Anfangs war es eine kleine Revolution in der Zahnmedizin: Dass man kariöse Stellen an einem Zahn herausbohrt, bis man an gesunden und starken Zahnschmelz stößt, galt als normales Vorgehen, ja: als Regel. Erste Überlegungen einiger zahnmedizinischer Wissenschaftler, vor allem kleinere, eher oberflächliche Kariesstellen zu belassen und sie einfach zu „versiegeln",

Implantate als künstliche Zahnwurzel unter Zahnersatz haben nicht nur einen festen Platz in der zahnmedizinischen Versorgung, sondern erreichen bei Umfragen zu Lebensqualität unter Prothetik-Patienten auch immer hervorragende Werte. Dennoch handelt es sich um einen Eingriff, der gut geschulte Zahnärzte auf der einen Seite verlangt – aber auch eine gute Information auf

Speichel, landläufig „Spucke" genannt, hat bekanntermaßen nicht nur im Mund Aufgaben und hilft bei der Mundgesundheit, sondern begleitet die Nahrung auch auf ihrem weiteren Weg im Verdauungsprozess Richtung Magen und Darm. Dass Speichel auch darüber hinaus eine gesundheitliche Wirkung hat, hat nun eine Bostoner Wissenschaftlergruppe herausgefunden: Er wirkt wie ein

Fast alle jungen Eltern und ihre Babys werden von Zahnungsproblemen geplagt: In der Regel kommen die ersten Zähnchen zwischen dem 6 und dem 12. Lebensmonat heraus. Zumeist zeigen sich zuerst die unteren beiden Schneidezähne. Wenn die Zähne „durchbrechen", kann es zu Schwellungen und Rötungen kommen, und auch der Speichelfluss nimmt zu. Bei manchen Kindern können auch

In einem Vortrag beim 31. Kongress der DGI, der wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Implantologie, Ende 2017 in Düsseldorf machte der Vizepräsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz (Wiesbaden) deutlich, dass im Zuge der Weiterentwicklung an Erkenntnissen die Liste möglicher Risikofaktoren für eine Implantat-Behandlung deutlich kürzer geworden sei.

Auf dem 31. Kongress der DGI, der wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Implantologie, stand das Thema Periimplantitis weit oben auf der Agenda. Unter anderem definierte DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz die Aspekte, die für Patienten besonders ausschlaggebend sind bei dem Risiko, eine Periimplantitis zu entwickeln. Bei der Infektionserkrankung entzündet sich durch

Nicht nur rund um die natürlichen Zahnwurzeln kann sich Gewebe durch bakterielle Reizungen und Entzündungsreaktionen auflösen – auch das Gewebe um eine künstliche Zahnwurzel, das Implantat, ist entsprechend gefährdet. Prof. Dr. Hans-Christopf Lauer von der Universität Frankfurt am Main rief kürzlich Implantat-Patienten dazu auf, große Sorgfalt auf die Hygiene des vom

In einem Zeitungsbeitrag wies Kieferchirurg Dr. Erich Theo Merholz, Solingen, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, vor wenigen Wochen auf die viel zu hohe Anzahl von Kindern hin, die aufgrund erheblich fortgeschrittener Milchzahn-Zerstörung einer Operation bedürfen. Ein solcher chirurgischer Eingriff, der in der Klinik oft

Die Initiative proDente, eine Arbeitsgemeinschaft zahnärztlicher Organisation in Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer, wies vor wenigen Wochen darauf hin, dass „ab dem 50. Lebensjahr mehr Zähne durch eine Parodontitis verloren gehen als durch Karies." Problematisch sei, dass – anders als bei Karies – die Parodontitis über einen oft sehr langen Zeitraum keine

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