Neues aus der Zahnmedizin

Im Mundinneren, genauer: an der Mundschleimhaut kann es zu vielen verschiedenen Störungen und Krankheiten kommen. Sie sind oft auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennen. Was Laien für eine „Zahnfleischentzündung" (Gingivitis, sehr verbreitet) halten, könnte insofern auch eine „Stomatitis" (seltener) sein. Die Stomatitis, die fast immer größere Bereiche des Mundes

Ein interdisziplinäres  Wissenschaftler-Team an der Charité hat die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin („Zahnbein") und deren innere Abläufe entschlüsselt. Ausgangspunkt für die Studie war die Beobachtung, dass – anders als Knochen – Dentin weder Risse noch Brüche wieder heilen oder notfalls reparieren kann. Dennoch muss es einen Schutz geben, der dafür sorgt,

Seit einigen Jahren interessiert sich die zahnmedizinische Wissenschaft vermehrt für biologische Unterschiede in der Mundgesundheit von Männern und Frauen. Unter dem Begriff „Gender Dentistry" wird beispielsweise bei Karies oder auch Parodontitis erkundet, wer mehr betroffen ist – und warum. Entsprechende Antworten helfen mit, die Ursachen der Zahn- und

Viele vor allem ältere Patienten erhalten zur Vorbeugung von Blutpropfbildung und dem damit einhergehenden Risiko von Schlaganfällen oder Herzinfarkten sogenannte Antikoagulantien: Diese Medikamente hemmen die Blutgerinnung und machen das Blut leichtflüssiger. Der ungünstige Nebeneffekt: Schon bei kleinen Verletzungen sind Blutungen meist nur schwer zu stillen. In der

Wie eine Untersuchung an der Kyoto-Universität, Japan, zeigte, gibt es offenbar einen Zusammenhang von Karies bei Kindern und Passivrauchen. Waren die Kinder im Alter von vier Monaten rauchenden Eltern oder Betreuern ausgesetzt und damit „Passiv-Raucher", zeigten sie später ein rund doppelt so hohes Risiko, Karies zu entwickeln. Selbst wenn nicht ihr direktes Umfeld den

Vieles spricht für eine Mitbeteiligung von Mund-Bakterien an der Erhöhung des Schlaganfall-Risikos: Das jedenfalls zeigen Untersuchungen von PD Dr. Frederick Palm von der Schlaganfall-Abteilung des Klinikums Ludwigshafen. Wie Bakterienanalysen ergaben, scheint der bei aggressiver Parodontitis und schwerer Gingivitis oft vorkommende Keim Aggregatibacter actinomycemcomitans

Babys, die gestillt werden, entwickeln seltener Zahnfehlstellungen, so eine Langzeitstudie der Universität Adelaide mit mehr als 1300 Kindern. Die Untersuchung ergab, dass diejenigen Kleinkinder, die ein viertel oder ein halbes Jahr gestillt wurden, ein erheblich niedriges Risiko hatten, eine Zahnfehlung in Form eines Überbisses zu entwickeln: Die Gefahr für eine solche

Bei einem Fachkongress für Kollegen Anfang März in Berlin berichtete der schwedische Zahnarzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Bertil Friberg (Göteborg) über die Vielfalt an Gründen, weshalb ein Implantat in den ersten Monaten verloren gehen kann. Einige solcher Risiken für Implantatverlust lägen auf Seiten der Patienten. So könnten beispielsweise anhaltende entzündliche

Fast jeder zweite Jugendliche im Alter von 16 Jahren hat bereits einen „Zahnunfall" erlitten – beim Toben, beim Sport oder Spiel, einem Sturz oder Zusammenstoß mit einem anderen Kind. Verletzungen reichen von abgeschlagenen Ecken, Rissen im Zahnschmelz bis hin zu Zahn- oder gar Kieferfrakturen. Zumeist trifft es die oberen Schneidezähne. Sie könnten durch individuellen

Die Verbrauchszahlen von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen belegen es: Bei der Pflege und Reinigung der Zahnzwischenräume besteht in Deutschland ein Nachholbedürfnis. Vor allem Zahnfleischerkrankungen beginnen bei Erwachsenen oft in den Räumen zwischen den Zähnen. Darum ist es wichtig, bei der Zahnpflege nicht nur die Zahnoberfläche, sondern auch die

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